Ausflug ins Mansfelder Land

Am 31.Mai gegen 10Uhr bestiegen unsere Vereinsmitglieder bei heraufziehendem Regenwetter unseren Bus, um der Einladung des Bermannsvereins“ Schmidschacht“ in Helbra zu folgen.

Nach circa einer Stunde erreichte der Bus die Region Helbra und den Startpunkt unserer Reise, nämlich dem Bahnhof Benndorf. Dort wartete auf uns der Zug der “ Mansfelder Bergwerksbahn e.V.“ Die Lok des Zuges war gut durch ihre Rauchentwicklung zu erkennen und nach einiger Zeit hatten alle unsere Mitglieder einen Sitzplatz im Personenwagen gefunden.

Während des Auslaufens des Zuges konnten wir eine Vielzahl verrosteter Lokomotiven neben unserer Bahntrasse sehen, die alle auf eine Restaurierung warten. Daran vorbei ging es zum Ziel, dem Werksbahnhof von Hettstedt.

Ein ortkundiger Führer erläuterte uns während der Fahrt die Besonderheiten der Umgebung, so auch die Spitzhalde des „Ernst-Thälmann -Schachtes“.

Nach verschiedenen Zwischenstopps erreichten wir wieder den Bahnhof Benndorf, dort wartete bereits unser Bus zur Weiterfahrt nach Helbra.

Nach und nach näherten wir uns Helbra. Zu DDR Zeiten gab es dort die Kupferrohhütte. Nach dem Niedergang der Kupferproduktion wurde die Hütte dann auch wie viele andere Betriebe liquidiert. Früher war die Schachtanlage von der Straße aus nicht zu sehen. Bedingt durch den Abriss ist der Schacht nun als eines der wenigen verbliebenen Gebäude weithin sichtbar.

Am Schmid-Schacht angekommen, erwarteten uns bereits die Mitglieder des dort tätigen Vereins in einer überdachten Freiluftgaststätte zwischen Schachtturm und eines neu errichteten geretteten Niederschachtofens.

Nach dem Empfang und der Begrüßung durch die Vereinsvorstände sorgte an der Theke drei Frauen bestens für Speise und Trank.

Im ehemaligem Schachtkeller konnte wir im eingerichteten Museum das „Bergmännische Gezähe“ und Marsfeld typische Schätze der Erde finden.

Bei der Führung hatten wir die Gelegenheit in der ehemaligen Hängebank des Schachtes, Wissenswertes zur Geschichte des Kupferschiefer-Bergbaus und der Verwertung der Erze zu erfahren.

Auf alten Plakaten waren die Verhüttungsprozesse vom Erz bis zum Hauptprodukt eine übersichtlich dargestellt.

Beeindruckt von der Vielfältigkeit des Mansfelder Bergbaus und der Gewinnung des Rohstoffes Kupfer verabschiedete sich unser Verein von den Schmid-Schacht Bergkammeraden, dankend für die herzliche Bewirtung und Gastfreundschaft.

Gegen 17.00 Uhr verabschiedeten wir uns von den Kameraden und Kameradinnen vom Schmidschacht mit dem Steigerlied.

Wir waren beeindruckt von den Aktivitäten des Schmidschächter Bergmannsvereins, denn in der ihrer Schachtanlage steckten viele Arbeitsstunden.

Für uns war es eine gelungene Veranstaltung, aus der wir viel wissenswertes mit nach Hause nehmen konnten. Nochmals vielen Dank für die Gastfreundschaft

Besuch des Bergwerks Sollstedt

Am 13.März 2026 um 15.00 Uhr begrüßte uns vor dem Gebäude der Traditionsausstellung, die Vorsitzende des Bergmannsvereins Sollstedt Frau Umbach, zu einem gemeinsamen Gästetreffen und zur Besichtigung des Bergmannsmuseums „Hanusch“.

Mit einem kurzen Lichtbildervortag vom ehemaligen Betriebsleiter Herrn Lange, erhielten wir einen Überblick über die gegenwärtigen Aufgaben des Schachtes Sollstedt und der dazu gehörigen Halde.

Im Wesentlichen handelt es sich beim Betrieb des DEUSA-Objektes um Verwahrung alter Grubenbaue, aber auch Gewinnung von Kalium Mineralien.

Die erste Station unseres Rundganges führte uns in das Gebäude der Fördermaschine vor dem Förderturm, als Führer agierten die Bergkameraden Thomas Klepsch und Christoph Gumbrecht.

Besonders beeindruckte uns die große Treibscheibenfördermaschine und damit verbundene Fallbremsanlage im Maschinenkeller. Zur Bedienung der Maschine durch den Fördermaschinisten gab es eine separat abgegrenzte Glaskabine. Von dort hat der Maschinist die volle Übersicht auf den Lauf des Förderseiles und den Empfang der Schachtsignale.

Im weiteren Verlauf der Führung wechselten wir in den Bereich des gegenüber liegenden Gebäudes, dem Bergwerksmuseum.

In einer separaten Halle sind die Maschinen der Vergangenheit zu besichtigen, so z.B. Schrapperanlagen, Kettenförderer, Vortriebsmaschinen und Seilbahnen.

In einer Vielzahl kleiner Ausstellungsräume erhielten wir einen Einblick in die bergmännischen Arbeitsweisen bei der Gewinnung der Bodenschätze und Verwahrung, der dadurch entstandenen Hohlräume. Eine Vielzahl von Gesteinsproben und Mineralien gab uns Auskunft über die Besonderheiten der untertägigen Gebirgsformationen in einer Teufe von über 600 m.

Auch Fotografien im oberen Wandbereich eines Büroraumes vermittelte Erinnerungen an verdiente Persönlichkeiten und die von ihnen verfassten Unterlagen.

Gegen 16.00 Uhr hatten die „Sollstedter Bergkameraden“ ein zünftiges Abendessen vorbereitet. Nach dem gemeinsamen Austausch der Eindrücke vom Besuch des Maschinenhauses und des „Traditionmuseums“ bedankten wir uns, für die beeindruckten Führungen mit dem Wunsch, auch weiterhin erfolgreich diese Traditionen allen Freunden des Bergbaus zugänglich zu machen.

Bergdankfest in Clausthal Zellerfeld

Am 14.2.2026 gegen 9.00 Uhr hatten sich unsere Vereinsmitglieder an den verschiedenen Haltepunkten in Nordhausen und Ilfeld versammelt, um der Einladung des „Traditionsvereins der Bergschule Clausthal“ zu folgen.

Nach der Begrüßung durch den unseren Vereinsvorsitzenden Detlef Katzmann, beeindruckten uns während der Anfahrt (auf schockierende Weise), die vom Borkenkäfer zerstörten Wald- und vereisten Forstflächen.

Gegen 10.00 Uhr versammelte sich das „Bergvolk“ in der Nähe des Kehrrades am „Kaiser-Wilhelm-Schacht“ in Clausthal, zum Start für die Bergparade. Obwohl es sehr kalt und alles vereist war, mussten wir uns bis halb elf gedulden, dann setzten wir uns endlich im Gleichschritt durch die Straßen von Clausthal-Zellerfeld in Richtung Marktkirche in Bewegung. Dieses Mal jedoch, ohne Begleitung durch eine Bergkapelle.

Dort angekommen, platzierten wir uns auf den Bänken. Nach dem Erklingen der Orgel ermutigte uns eine Pfarrerin zu weiteren Aktivitäten bei der Traditionspflege.

Den Gottesdienst begleitete der Chorgesang einer Sängergruppe der Bergschule. Anschließend folgte die Bergpredigt, welche uns zum Nachdenken anregen sollte.

Nach dem Verlassen der Marktkirche begaben wir uns in die die gegenüber gelegene Gaststätte „Glückauf“.

An festlich geschmückten Tischen wurden wir als Gäste herzlich empfangen.

Mit Blasmusik und einigen Liedern des Chores der Bergschule Clausthal, sowie einigen Berichten der Berghoheit über den gegenwärtigen Stand des Bergbaus in Niedersachsen, nahm das Festessen seinen Fortgang.

Darauffolgend fuhren wir mit dem Bus nach Hahnenklee in das Kaffee „Steffens“, wo wir schon an gedeckten Tischen erwartet wurden.

Gesättigt ging es dann wieder zurück zum örtlichen Parkplatz, auf dem uns der Bus zur Heimfahrt erwartete.

Gegen 18.00Uhr beendeten wir unseren Ausflug zum Bergdankfest in Clausthal Zellerfeld.

3. Sinfoniekonzert

In Erwartung schöner Klänge besuchten wir am 18.01.2026 bei winterlicher und vereister Natur mit 12 Personen das Nordhäuser Theater, um uns vom LOH-Orchester mit dem 3. Sinfoniekonzert unter dem Motto „Schillerndes Frankreich“ in Stimmung bringen zu lassen.

Als erstes erklang die Gymnopedie von Erik Satie, einem Stück der Neoklassik. Dieser Komponist führte zurzeit um 1923 eine Gruppe, die „GROUPE de SIX“, welche mit neuen Klängen das Publikum zu neuen Horizonten führen sollte.

Mit dem 2.Stück ( „Der Sturm“), vom Schweitzer Arthur Honneger weckte uns das Orchester aus der aufkommenden Stimmung mit aufreizenden Tönen.

Danach erklangen Lieder der „Sheherazade-Gesänge“ von „Maurice Ravel“. Es war die Stunde der Sopran-Sängerin Julia Ermakova.

Mit viel Sehnsucht an historische Ereignisse des Orientes sang sie drei Lieder, deren Inhalt man als Zuhörer in der letzten Theaterreihe nicht verstehen konnte, aber trotzdem mit viel Beifall begleitet wurde.

Als sich nach der Pause die Vielzahl der Musiker des wunderbaren Orchesters platziert hatten, warf „Fracis Poulenc“ mit einer „ Sinfonetta“ einen Blick auf die vergangenen Zeiten.

Schließlich führten uns die Musiker des Orchesters mit einem walzerähnlichen „La Valse“ von „Maurice Ravel“ an das Ende des Sinfoniekonzertes.

Zu einem anschließend gemeinsame Abendessen beim Inder konnten wir uns über unsere Konzerteindrücke austauschen.

Bergmannsweihnacht im Gewandhaus

Bergmannsweihnacht im Gewandhaus Leipzig

Am Morgen des Samstages 20.12.2023 bestiegen 40 Vereinsmitglieder den Bus der Firma BRAUER, um am Vormittag nach Leipzig zu gelangen.

Der Busfahrer und seine Begleitung sorgten für guten Service an Bord, obwohl auf der Autobahn viel Verkehr und etliche Staus zu bewältigen waren.

In der Nähe des Leipziger Bahnhofes stiegen wir aus und reihten uns in das „Meer“ der Weihnachtsmarktbesucher ein.

Ab 11°°Uhr öffnete das Gewandhaus seine Pforten und erwartungsfrohe Besucher strömten hinein. Für ein Getränk war auch noch Zeit

Im Gegensatz zu den letzten Besuchen dieser Veranstaltung waren uns diesmal vorzügliche Sitzplätze im Parkett Mitte beschieden.

Ab 12.00 Uhr begann ein Feuerwerk der Sinne, es präsentierten sich:

– das „Landesmusikkorp der Bergstadt Schneeberg“ unter Leitung des Generalmuskdirektors „Jens Brettschneider“,

– der Singkreis Neustädtel,

– die „Freiberger Bergsänger e.V“,

-die „Bergbrüderschaft Schneeberger Bergparade e.V.

mit dem Vortrag verschiedener Lieder und Konzertstücke der Bergmannsweihnacht, und auch unserer Hymne dss „Steigerlied“.

Nach tosendem und anhaltendem Beifall sowie drei Zugaben verließen wir das Gewandhaus nach anderthalb Stunden, reihten wir uns in den Menschenstrom ein und besuchten den Leipziger Weihnachtsmarkt.

Gegen 17.00 Uhr stiegen wir wieder in den Bus ein, um nach zügiger Rückfahrt gegen 18.00 Uhr in Nordhausen anzukommen.

Wir waren uns einig, das war ein schöner Tag, das Weihnachtsfest kann nun kommen.

Mettenschicht 2025

Mettenschicht 2025

Anlässlich des 30.Jubiläums der Mettenschicht des Nordhäuser Bergmannsvereins „St .Barbara“ e.V. wurde diese Traditionsveranstaltung, entgegen alter Gepflogenheiten im Besucherstollen des Bergmannsvereins Bleicherode durchgeführt.

Wegen seiner neuen bisher nicht allen Mitgliedern bekannten Lage, war es auch nicht allen Vereinsmitgliedern möglich, den Besucherstollen pünktlich um 18.00 Uhr zu erreichen.

Dennoch hatten sich 21 Vereinsmitglieder im Besucherstollen eingefunden, um gemeinsam die Mettenschicht zu begehen.

Detlef Katzmann als Vereinsvorsitzender eröffnete mit einer Ansprache an die Anwesenden die Mettenschicht.

Nach dem gemeinsamen Gesang des „ Glückauf Ihr Bergleut Jung und Alt.“ übernahm Thomas Klepsch als Obersteiger die Führung der Veranstaltung.

Mit Erwerb eines Ablassbriefes hatten alle Anwesenden Gelegenheit, sich für Verstöße gegen die Mettenschichtordnung freizustellen.

Gegen 19.00 Uhr begannen 8 Mitglieder des Bleicheröder Blasorchester mit dem Musizieren zünftiger Bergmannsklänge, u.a. mit dem „Festlied der Bergleute“ und sorgte damit für gute Stimmung.

Im Laufe des Abends meldeten sich der Vorsitzende des“ Bergmannsvereins Helbra“, der ehemalige Bürgermeister von Bleicherode und auch unser Vereinsmitglied Dr. Pfeifer zu Wort, ehe gegen 22-00 Uhr die Metteschicht beendet wurde.

Alle Anwesenden waren beeindruckt von der guten Stimmung und gehen gut gelaunt in die Weihnachtsfeiertage.

Jahreshauptversammlung des Nordhäuser Bergmannsvereins

14.11.2025 Jahreshauptversammlung des Nordhäuser Bergmannsvereins

Am Freitag, dem 14. November 2025 um 18.00 Uhr fand in der „Friedenseiche“ Nordhausen die Jahreshauptversammlung mit der Neuwahl des Vorstandes statt, wobei alle Mitglieder herzlich eingeladen waren.

40 Vereinsmitglieder fanden daraufhin den Weg in die „Friedenseiche“, denn wie immer stehen neben der Wahl des Vorstandes noch interessante Informationen für jeden an.

Nach der Begrüßung und Eröffnung der Versammlung sangen wir das Steigerlied. Danach gedachten wir der 2025 Verstorbenen Vereinsmitglieder mit einer Schweigeminute. Im danach folgenden Rechenschaftsbericht wurde eine kurze Statistik des Vereins vorgestellt bezgl. Zu- und Abgänge, Altersstruktur, Kinder, -und Jugendarbeit u.v.a.m.

Die Tagesordnung sah weiterhin den Finanzbericht, den Revisionsbericht und das Jahresarbeits-programm als Vorschlag für 2026 vor.

In der Diskussion wurden mehrere verschiedene Themen angeschnitten und erörtert. Nach der Wahl und der Vorstellung der Wahlergebnisse hielt der Vorsitzende das Schlußwort und beendete den offiziellen Teil der Veranstaltung.

Die Kandidaten zur Wahl wurden allen Mitgliedern des Nordhäuser Bergmannsvereins „Sankt Barbara“ e.V. fristgerecht mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung vom 10.09.2025 zur Kenntnis gegeben. Da bis zum Wahlabend keine Änderungsvorschläge und Ergänzungen zu den Kandidaten beim Vorstand eingingen, wurden die vorgeschlagenen Kandidaten in folgende Funktionen gewählt:

Geschäftsführender Vorstand:

1.Vorsitzender – Kam. Detlef Katzmann

2.Vorsitzender – Kam. Thomas Klepsch

3. Schatzmeister – Kam. Werner Eisfeld

4. Schriftführer – Kam. (in) Brigitte Hoffmann

Vorstandsmitglieder in der Funktion als Interessengruppenleiter:

1. Nachwuchsgewinnung – Kam. Manfred Hanka

2. Dokumentation – Kam. Wolfgang Grabarse

3. Koordinator Vereinsarbeit – Kam. Wilfried Wenzel

4. Fahnengruppe – Kam. Heiner Schmidmeier

5. Interner Schriftverkehr – Kam. (in) Silke Adam

Vorstandsmitglieder ohne Geschäftsbereich:

1. Kam. Dr. Peter Pfeifer

2. Kam. Reiner Wolf

3. Kam. Dieter Kühnemund

4. Kam. Danny Bodenstab

5. Kam. Sebastian Sprich

Revisionskommission:

Kam. (in) Diana Schmidmeier

Kam. (in) Rosita Katzmann

Besuch Saigerhüttenverein Olbernhau-Grünthal

Besuch des Olbernhauer Bergmannsvereins

Anlässlich des Besuchs der Kameradinnen und Kameraden des Saigerhüttenvereins Olbernhau- Grünthal organisierten wir eine Reihe von Veranstaltungen, um unseren Gästen einen Einblick in das Umfeld unserer Bergbautradition zu vermitteln.

Nach ihrer Anreise am 3.10.25 und Übernachtung im Eichsfeld. begannen am Samstag darauf folgende Veranstaltungen:

– Besichtigung der Stahlbau-Werkstätten beim Schachtbau Nordhausen mit Heiner Schmidmeier.

– Besichtigung des Bergwerkes Sollstedt durch Christoph Gumbrecht.

– Einkleiden, Einfahrt und Besichtigung des Bergwerk Bleicherode unter Tage in ca.600m Teufe mit und durch Thomas Klepsch.

– Nach der Ausfahrt und dem Umkleiden begaben sich unsere Gäste in den Haldenstollen der DEUSA zu einem gemeinsamen Beisammensein.

Unsere Frauen hatten in der Zwischenzeit ein „Kaltes Büffett“ mit Thüringer Wurstspezialitäten vorbereitet.

Um allen einen Sitzplatz zu ermöglichen , mussten an 3 großen Tischen ca.50 Stühle aufgestellt werden und erreichbar für alle Beteiligten sein.

Nach dem gemeinsamen Gesang des „Steigerliedes“, und dem gemeinsamen Essen, überreichten uns die Gäste ein Andenken an die Grünthaler Saigerhütte.

Zu fortgeschrittener Stunde und bei bester Laune wurde die Veranstaltung beendet, alle begaben sich in ihr Quartier.

Der Sonntag war der Geschichte des Südharzer Bergbaugebietes gewidmet. Auf den Höhen der Porphyrfelsens bei Neustadt liegt die Ruine „Hohenstein“. Dort hatte sich die Gaststätte mit einem „Ritteressen“ auf unseren gemeinsamen Besuch vorbereitet.

Pünktlich um 12°°Uhr öffneten sich die Tore des Gasthauses, um das bei kühlem Wetter draußen wartende Publikum einzulassen.

Im Festsaal platzierten sich die Vertreter .beider Vereine an zwei großen Tischen.

Das Essen im Mittelalterlichen Stil begann nach dem Auftritt des Dudelsack-Bläsers und seinen Erinnerungen an Ereignisse der Burggeschichte aus vergangenen Zeiten.

Zum Höhepunkt des Ritterschmauses erklärte sich Kamerad Maier der Vorsitzende des Olbernhauer Saigerhüttenvereins zum Anlegen einer Ritterkleidung bereit, um als zünftiger Ritter den Ritterschlag zu erhalten.

Gegen 16°° Uhr verabschiedeten sich unsere Gäste aus Olbernhau, um die lange Busfahrt in ihre Heimat anzutreten.

Auch wir begaben uns, nach dem Abstieg auf steilen Pfaden auf den Heimweg zu unseren heimischen Gefilden.

Sommerfest des Bergmannsvereins

16.08.2025 Sommerfest

Unser diesjähriges Sommerfest sollte etwas Besonderes werden: eine Floßfahrt auf dem Stausee Wendefurth im Harz. Kein Wunder, denn unser Bus von Brauer Reisen war gut besetzt. 41 Mitglieder incl. Kinder hatten sich dafür angemeldet.

Um 11 Uhr „stachen wir in See“ und es sollte ein geselliger und schöner Tag werden. Wir fuhren mit einem Riesenfloß, das für 80 Besucher als eine „schwimmende Gaststätte“ ausgelegt ist, auf dem Stausee in Richtung Rappbodetalsperre so nah wie möglich an die Staumauer heran.

Dort sahen wir das wahrscheinlich größte Graffiti der Welt. Die „Bemalung“ der Rappbodestauanlage ist ein Reverse Graffiti, bei dem ein Kunstwerk aus einem Schwarm von elf Schmetterlingen nicht aufgesprüht, sondern durch das gezielte Abtragen von Schmutz und Ablagerungen auf der Staumauer mit Hochdruckreinigern herausgearbeitet ist.

Unterwegs zur Staumauer wurde uns auf vieles aufmerksam gemacht und erklärt, z. B. das Wasserkraftwerk, was wir von sehr nah betrachten konnten.

Die Hängebrücke und auch die Megazipline (Doppelseilrutsche) waren gut besucht und wir konnten auch das aus nächster Nähe beobachten.

Nach 1,5 Stunden ging es an den Ausgangspunkt zurück und unser Bus wartete bereits, damit wir zum Mittagessen in den Waldgasthof Todtenrode fahren konnten.

Dort hatten wir Plätze reserviert. Das Forsthaus ist landschaftlich sehr schön gelegen und nach dem Essen boten sich individuelle Spaziergänge bei bestem Sommerwetter an.

Wer Lust hatte, noch Kaffee zu trinken, konnte das anschließend tun. Gegen 16 Uhr fuhr dann unser Bus wieder gen Nordhausen zurück.

Deutscher Bergmannstag

Internationale Bergparade am 10. Mai 2025 in Sangerhausen – im Rahmen der Feierlichkeiten 825 Jahre Mansfelder Kupferschieferbergbau

Der Mansfelder Kupferbergbau in Sachsen-Anhalt blickt auf eine mehr als 800 Jahre alte Geschichte zurück und hat die Region und die gesamte industrielle Entwicklung in Deutschland maßgeblich geprägt. Der Beginn des Kupferbergbaus im Mansfelder Land geht auf das Jahr 1200 zurück, als die ersten Kupfererzvorkommen entdeckt wurden. Diese Entdeckung legte den Grundstein für einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige der Region und trug zur Entstehung einer prosperierenden Industrie bei.

Doch der Kupferbergbau im Mansfelder Land war nicht nur ein wirtschaftlicher Motor, sondern auch ein kulturelles und soziales Fundament. Über Generationen hinweg prägten die Bergleute das Leben und die Identität der Region. Mit dem Ende des Bergbaus in den 1990er Jahren stellte sich die Region vor neue Herausforderungen. Dennoch bleibt das Erbe des Mansfelder Kupferbergbaus ein bedeutender Teil der Kulturgeschichte.

Der 825. Jahrestag des Mansfelder Kupferbergbaus ist ein Anlass, die beeindruckende Geschichte dieses jahrhundertealten Handwerks zu würdigen und die Bedeutung des Bergbaus für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region und darüber hinaus zu reflektieren. Es ist eine Gelegenheit, sowohl die Vergangenheit zu ehren als auch die Zukunft der Region und ihrer Traditionen in den Blick zu nehmen.

Highlight war die große 14. Internationale Bergparade am 10. Mai vom Marktplatz zum Friesen-stadion. Es kamen über 1.000 Beteiligte von Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereinen aus ganz Deutschland, außerdem auch aus Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien.

So viele strahlende Gesichter hatte Sangerhausen seit Jahren nicht mehr gesehen. Auch unser Verein mit 24 angereisten Mitgliedern reihte sich bei strahlendem Sonnenschein zur Aufstellung bei der Parade ein.

Um 13.30 Uhr setzte sich der große Zug am Markt in Bewegung und die Ankunft war gegen 14.30 Uhr. Danach fand die Große Abschlussveranstaltung mit allen anwesenden Vereinen im Friesenstadion unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt und des Vorsitzenden des Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine von Sachsen-Anhalt statt.

Anschließend war Unterhaltung im Festzelt mit gastronomischer Versorgung angesagt.

Für uns ging es gegen 17 Uhr wieder nach Hause und allen wurde ein großartiger Tag beschert.