25 Jahre Bergmannsverein

Am 03.12.1993 wurde der Nordhäuser Bergmannsverein „Sankt Barbara“ e.V. in einer feierlichen Veranstaltung, im Barbara Stollen des Traditionskabinettes der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH gegründet.

Nach 25 Jahren erfolgreicher Vereinsarbeit konnten wir im würdigen Rahmen am 07.12.2018 unsere „Silberhochzeit“ im Speisesaal der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH feiern.

Die Beteiligung war enorm. Über 100 geladene Gäste aus dem Verein, der Politik und der Wirtschaft überbrachten uns die Glückwünsche zum Vereinsjubiläum.

Als Ehrengäste konnten wir den Landrat Herrn Matthias Jendricke, den Oberbürgermeister Herrn Kai Buchmann, den 2.Vorsitzenden des Landesverbandes der Bergmanns-. Hütten-und Knappenvereine Thüringen e.V. Herrn Olaf Schmidt und die Vertreter der befreundeten Bergmannsvereine begrüßen.

Eröffnet wurde der Festakt, durch das gemeinsame Singen unserer Hymne, dem Steigerlied. Für die musikalische Umrahmung sorgte des Bleicheröder Bergmannsblasorchester. Das war gewaltig!

In den anschließenden Festreden wurde durch die Redner, die erfolgreiche Arbeit des Vereins, in den letzten 25 Jahren gewürdigt.

Der Einzug der Fahnengruppe leitete einen weiteren Höhepunkt des Abends ein. Nämlich die Arschlederverleihung an unseren verdienten Bergkameraden Christian Zaspel.

In einer bewegenden Laudatio wurden die Verdienste, die Christian in der Vereinsarbeit geleistet hat, aufgezeigt. Das Procedere wurde standesgemäß absolviert. In der Presse war anschließend zu lesen, der Star des Abends wurde geschlagen!

Nach dem traditionellen Teil sind wir mit ausreichend Speis und Trank nahtlos in den gemütlichen Teil der Veranstaltung übergegangen. Die Möglichkeit der persönlichen Gespräche wurde ausgiebig genutzt, denn in solch einer großen Runde sieht man sich selten. Wer wollte konnte auch das Tanzbein schwingen.

Die Zeit verging rasend schnell. Unseren Gästen hat die Veranstaltung sehr gut gefallen, insbesondere der familiäre Charakter und die Organisation begeisterte.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Organisatoren der Veranstaltung, beim Redaktionsteam der Festschrift für die geleistete Arbeit und bei unseren Sponsoren für die Unterstützung recht herzlich bedanken. Ohne diesen Personenkreis wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Mettenschicht Lange Wand 2017

Die Vorbereitung zur letzten Schicht des Jahres, der Mettenschicht, beginnt bereits am Nachmittag mit dem Verpacken der individuellen Zutaten zur Tscherper Mahlzeit im Rucksack und dem Herrichten des Geleuchtes.

Diesmal hatten sich auch unsere Gäste aus Bleicherode, Clausthal und aus der Schweiz vor dem Mundloch versammelt.In der Dunkelheit strahlten die weiße „Kluft“ der erschienen Personen so, dass ein gutes Foto nicht so recht gelingen wollte, was soll’s wir haben trotzdem eins.

Die Mettenschicht wurde mit dem gemeinsamen Singen des Steigerliedes begonnen. Detlef Katzmann als Vereinsvorsitzender begrüßte die Anwesenden. Mit einer Schweigeminute gedachten wir unserer verstorbenen Kameradin Anni Knab und allen im Berg tödlich verunglückten Kumpeln auf der Welt.

Thomas Klepsch wurde zum „diensthabenden Obersteiger“ berufen und gab dem gemeinen Bergvolk, die allgemeinen Regeln der „Bergtrankordnung“ bekannt. Nach einem ersten Umtrunk, erfolgte die Seilfahrt hinein in den Stollen. Auf festlich geschmückten und mit Kerzenlicht beleuchteten Tafeln und langen Bänken platzierten sich das „Bergvolk“ und wurde aufgefordert enger zusammenzurücken.

Verstöße gegen die Regeln werden mit Bußgeldern belegt. Die beiden Schichtsteiger Pohl und Zaspel hatten beide Hände zu tun, die zahlreichen Sünder abzukassieren und die „Bundeslade“ zu füllen.

Der diensthabende Obersteiger musste mehrmals mit dem Signalhammer und kräftiger Stimme nachdrücklich zur Ruhe und Aufmerksamkeit auffordern. Das „Bergorchester“ brachte mit Bergmärschen und dem „Steiger“-Lied die Mettenschichter in so richtig in Stimmung.

Das Bergbier und gelegentlich auch Schnaps schmeckten hervorragend, die Stimmung war entsprechend gut. Mit dem Gesang des Liedes „ ..Mein Kamerad “erinnerten wir uns gemeinsam mit unseren Gästen aus Bleicherode, dem Oberharz und aus der Schweiz,an die Tugenden der Bergleute.

Nicht mehr ganz nüchtern, endete die Mettenschicht. Die Heimkehr zu unserm „heimischen Flecken“ gelang, nach unserer Kenntnis, allen unbeschadet.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Kameraden bedanken, die die Mettenschicht organisiert, vorbereitet und letztendlich, wie die alten Germanen schon sangen, den Schaden (dem sinne nach: aufgeräumt) beseitigt haben.

Frohe Weihnachten

Liebe Bergkameradinnen und Bergkameraden, liebe Freunde des Nordhäuser Bergmannsvereins „Sankt Barbara“ e.V.

Wir möchten es nicht versäumen, uns bei Euch, für Eure Mitarbeit und Aktivitäten in der Gestaltung des Vereinslebens zu bedanken.

Euch und Euren Familien, wünscht der Vorstand des Nordhäuser Bergmannsverein „Sankt Barbara“ e.V. ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018.

Bleibt gesund und aktiv!

Detlef Katzmann

1.Vorsitzender

Gewandhaus Leipzig am 16.12.2017

Fahrt zum Gewandhaus Leipzig – Bergmannsweihnacht

Am 16.12.2017 führte uns, unser letzter gemeinsamer Ausflug des Jahres 2017 nach Leipzig, ins Gewandhaus, zur traditionellen Bergmannsweihnacht.

Die Veranstaltung gibt es alle zwei Jahre und wird vom Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine organisiert.

Das Landesmusikkorps unter Leitung von Jens Brettschneider präsentierte mit dem diesjährigen Programm, einen Querschnitt von bergmännischen Märschen, über traditionelle Weihnachtslieder bis hin zu klassischen Stücken.

Wir waren vom dargebotenen Programm begeistert, die diesjährige Veranstaltung war aus unserer Sicht, die bisher Beste.

Für einen ausgiebigen Besuch des Leipziger Weihnachtsmarktes hatten wir genügend Zeit eingeplant.

Alles in allen, war das nach Meinung der Teilnehmer eine gelungene Veranstaltung für Körper und Geist.

12. Harzer Bergparade

Mit unguten Gefühlen bestiegen wir unseren Bus in Nordhausen, denn der Wetter-dienst hatte erhöhte Kältegrade angekündigt. Aber der Busfahrer brachte uns unbeschadet über das „Harzgebirge“ zum Ort des Bergfestes nach Bad Suderode.

Im Gasthaus zum „Auerhahn“ verbrachten wir bei Kaffee und Kuchen die erste Zeit bis zum Besuch der „Bergandacht“ anlässlich der „Harzer Bergparade“.

Im Freien überraschte uns das Wetter mit Wind und starken Schneefall, in einer Stunde 10cm Neuschnee.

Nach dem Einzug der Pfarrer, des Oberberghauptmanns und der Fahnenträger der beteiligten Knappschaften in die Kirche, entzündeten die Bergknappen die 5 Kerze des tragbaren „Barbara-Altars“. Nach Gesang eines Lied aus dem „Oberharzer Schichtsegen“ und der Predigt erklang das Lied “Nun danket alle Gott“. Mit einem gemeinsamen Gebet, endete der Besuch in der fast überfüllten, recht kühlen Kirche.

Der feuchte Schnee lies uns beim Antreten zur Parade enger zusammenrücken. Die uns führende Bergkapelle hatte unseren Sammelort nicht erreichen können, die waren unterwegs im Schnee stecken geblieben.

Bei heftigen Schneetreiben erreichten wir, gemeinsam das „Steiger Lied“ mehrfach singend (es gab ja keine Kapelle), das Festgelände. Im so verschneiten und mit Fackeln beleuchteten Ambiente folgten wir, diesmal auf dem linken Flügel des Geländes platziert, der Festrede des Bürgermeisters.

Dem winterlichem Wetter entflohen, ergab sich danach in den Räumen des Kurhauses von Suderode die Möglichkeit, sich aufzuwärmen und den Schnee abzuschütteln. Im Saal hatten fleißige Helfer ein gemeinsames „Knätzchen- Essen“ vorbereitet.

Bei heißem Tee oder Glühwein verbesserte sich die Stimmung des “Bergvolkes“. Mit weihnachtlichen Liedern, vorgetragen von einer kleinen Gruppe Suderöder Bergsängern und dem anschließenden gemeinsamen Gesang des „ Steigerliedes“, endete unser Ausflug auf die Nordseite des „Harzgebirges“.

Wir waren froh, wieder in unseren gut geheizten Bus einzusteigen. Auf rutschigen Straßen mit Schneetreiben, vorbei am festlich beleuchteten Friedrichsbrunn, gut unterhalten durch weihnachtliche Rezitationen von Christian, erreichten wir unbeschadet Nordhausen.

Für die Mühen der Ausrichtung der Festlichkeiten dankten wir den Suderöder Bergkameraden. Für das Wetter kann ja keiner!

Barbarafeier Bleicherode 2017

Die Barbarafeier 2017 in Bleicherode stand voll und ganz im Zeichen der Verschmelzung zwischen den Firmen NDH-Entsorgungsbetreibergesellschaft mbH und der DEUSA International GmbH.

Die Alte Kaue des Schachtes war festlich geschmückt. Unsere 28 Vereinsmitglieder wurden mit einem kleinen Geschenk begrüßt und herzlich willkommen geheißen.

Nach zünftigen Klängen des Blasorchesters erhoben sich die Gäste und die Belegschaften beider Werke zum gemeinsamen Gesang des „Steigerliedes“.

Mit ermunternden Worten zur neuen Fusion der beiden Werke eröffnete Dr. Pfeifer die Barbarafeier. Die Aufsichtratsmitglieder Prof. Thomas Bauer und Kristian Siem erläuterten den Anwesenden die Vorteile der vollzogenen Fusion beider Gesellschaften.

Durch die neue Gemeinsamkeit besteht die Hoffnung, dass die Arbeitsplätze in beiden Firmen auch zukünftig gesichert sind und die Region um Bleicherode aufgewertet wird. Glückwünsche zur Fusion übermittelte auch der Ehrengast, der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen Bodo Ramelow.

An einem reichhaltigen Büfett hatten die Gastgeber nicht Kosten und Mühen gescheut, um alle Gäste mit Speis und Trank zu erfreuen.

Mit dem Aufmarsch der Fahnengruppen begann die feierliche Arschlederverleihung an den Ehrengast Bodo Ramelow.

Vor den festlich beleuchteten Schachtfördertürmen konnten alle Gäste den Aufzug, der mit Fackeln beleuchteten Bergknappen zum Zapfenstreich beobachten.

Das Blasorchester vermittelte mit traditionellen Melodien eine festliche Stimmung. Die Pyrotechniker beendeten die Barbarafeier mit einem fantastischen Feuerwerk.

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2018 bedankten wir uns bei unseren Gastgebern und ihren Familien mit einem herzlichen „Glückauf!“ und wünschten ihnen gutes Gelingen für die gemeinsamen Projekte.

Jahreshauptversammlung 2017

Zur diesjährigen Jaheshauptversammlung, des Nordhäuser Bergmannsvereins „Sankt Barbara“ e.V., fanden sich 61 Bergkameradinnen und Bergkameraden in der Rolandstube in Nordhausen zusammen.

Die Bergkameradin Müller und Bergkamerad Karch registrierten am Einlass die Anwesenheit, als Voraussetzung für die Feststellung der Beschlussfähigkeit für die anstehende Vorstandswahl.

Nach dem gemeinsamen Gesang des „Steigerliedes“ und der Begrüßung der Anwesenden, erfolgte der Anbiss.

Im Anschluss erläuterte unser Vorsitzender, Bergkamerad Detlef Katzmann in seinem Rechenschaftsbericht, die Aktivitäten des Vorstandes zur Umsetzung des Jahresarbeitsplans 2016 und die von uns allen gemeinsam gestalteten Veranstaltungen und Reisen.

Peter Pohl verlas den Finanz- und Ursula Schmücking den Revisionsbericht, beide Berichte fanden die Zustimmung der Anwesenden. Auf Antrag wurde der Vorstand durch die Versammlung entlastet.

Die Bergkameraden Christian Zaspel, Manfred Eiselt und Harry Heck scheiden auf eigenen Wunsch künftig aus dem Vorstand aus. Für ihre langjährige erfolgreiche Tätigkeit wurden sie vom Vorsitzenden mit einem Blumenangebinde und einem Buch ausgezeichnet und verabschiedet.

Nochmals vielen Dank für die geleistete Vereinsarbeit.

Von den anwesenden Vereinsmitgliedern wurden Brigitte Hoffmann und Werner Eisfeld als neue Vorstandsmitglieder vorgeschlagen.

Gerhard Schnell als Wahlleiter, verlas gemäß Einladung die Kandidaten, des neu zu wählenden Vorstandes. Helmut Polte und Manfred Hanka fungierten als Beisitzer.

Die Wahl des Vorstandes und die der Revisionskommission erfolgte einstimmig und setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsführender Vorstand:

1.Vorsitzender: Kam. Detlef Katzmann

2.Vorsitzender: Kam. Wilfried Wenzel

1.Schatzmeister: Kam. Peter Pohl

2.Schatzmeister: Kam. Werner Eisfeld

Schriftführer: Kam. Gerhard Schmücking

Vorstandsmitglieder ohne Geschäftsbereich:

1. Kam. Berndt Müller

2. Kam. Dr. Peter Pfeifer

3. Kam. Michael Seifert

4. Kam. Jürgen Stäter

5. Kam. Dieter Kliche

Vorstandsmitglieder in der Funktion als Interessengruppenleiter:

1. Parade- und Vereinsausstattung: Kam. Dieter Kühnemund

2. Dokumentation: Kam. Wolfgang Grabarse

3.Öffentlichkeitsarbeit: Kam.(in) Brigitte Hoffmann

4. Mitgliederbetreuung: Kam. Eberhard Karch

5. Lange Wand llfeld: Kam. Dr. Dirk Vetter

Revisionskommission:

Kam.(in) Ursula Schmücking

Kam.(in) Ingrid Müller

5. Sächsischer Bergmannstag

Im ehrenden Angedenken der Bergbautradition in Ehrenfriedersdorf beschloss der Sächsische Landesverband, anlässlich des 5. Sächsischen Berg- Hütten-und Knappentages eine Bergparade in der Bergstadt Ehrenfriedersdorf durchzuführen.

Auch wir als Nordhäuser Bergmannsverein „Sankt Barbara“ e.V. begaben uns am Freitag, den 8.9.2017 mit dem Bus auf die Reise ins Erzgebirge. Über Chemnitz ( Stadtführung)und Klaffenbach (Mittagessen im Schloßhotel) erreichten wir gegen 17.30 Uhr das Hotel „ Heinzebank“. Das Personal erwartete uns bereits mit einem kühlen Bier zur Erfrischung.

Das Programm am Samstag führte uns auf den „Sauberg“ von Ehrenfriedersdorf. In den beiden Schächten der Zinnerzgrube waren wir Schachtbauer in der Vergangenheit mehrfach als Dienstleistender tätig.

Hier bestand die Möglichkeit, entweder in die Zinnerzgrube einzufahren oder an einem Bergbaukolloquium teilzunehmen.

Nach einen gemeinschaftlichem Abendessen und es ging danach zurück in das Greifensteinstadion von Ehrenfriedersdorf zum „Großen Sächsischen Bergmännischen Zapfenstreich“ mit anschließendem Höhenfeuerwerk.

Am Sonntag den 10.9.2017 verließen wir das Hotel mit gepackten Koffern, aber in bergmännischer Festkleidung, um in Ehrenfriedersdorf an der „Großen Bergparade“ teilzunehmen.

Dort durften wir nach 2-stündiger Wartezeit am Aufmarsch in das Greifensteinstadion teilnehmen.Beim Klang einer zünftigen Bergkapelle marschierten unsere Frauen und Männer durch die Straßen der Bergstadt Ehrenfriedersdorf. Begleitet vom Beifall der freundlichen Bevölkerung ging es stetig bergauf bis hin zum Festplatz. Alle waren froh, das ersehnte Ende, nach 2 Stunden Marsch erreicht zu haben.

Im Stadion präsentierten sich die Berg- und Hüttenvereine und deren Kapellen zu einem Aufmarsch auf dem Festplatz, wobei die Musiker einen besonderen Block bildeten und die Vereine in U-Form den Saum bildeten.

Unter Leitung des Dirigenten spielten diese gemeinsam zur Freude des angefahrenen Bergvolks verschiedene Märsche. Mit einer Ansprache des sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich würdigte dieser die erfolgreichen Anstrengungen der Ehrenfriedersdorfer bei der Vorbereitung und Durchführung des Bergfestes.

Wir beendeten die Parade mit einem kühlen Getränk und begaben uns auf die Heimreise.

Unser Sommerfest 2017

Das Ziel unseres diesjährigen Sommerfestes, war die „Forstfarm“, gelegen zwischen Herreden und Hochstedt. Das Objekt hat sich auf dem Areal einer ehemaligen Radarstation der Sowjetarmee angesiedelt.

Die Gaststätte befindet sich in einem großräumigen Hallenkomplex, gemeinsam mit einer sich daneben befindlichen Reithalle. Entsprechend zünftig, dem Reitsport und der Viehzucht gewidmet , ist das Bistro ausgestattet. Darin waren zwei Tischreihen für unsere Vereinsmitglieder zum Kaffee trinken eingedeckt.

Vor der beabsichtigten Besichtigung der Zuchtanlagen der Farm erläuterte uns Herr Forst die Entwicklungsgeschichte des Gestütes. Während des Rundganges öffnete jedoch Petrus seine Schleusen. In dieser Zeit nutzten wir die Gelegenheit, uns in den überdachten Stallungen von den Erfolgen der „Forst’schen Pferde-Rinder-und Schweinzucht“ zu überzeugen.

Die Gastwirtin hatte nicht Mühen und Anstrengungen gescheut, ihren Gästen ein wohlschmeckendes Abendessen zu servieren. Jedem war es möglich, am Buffet einen zünftigen Schweine- und Rinderbraten zu empfangen und mit entsprechendem Beiwerk zu garnieren.

In guter Stimmung und einem (oder auch mehr…) Bier tauschten sich die Anwesenden über ihr Leben und bevorstehende Ereignisse aus. Gegen 21°°Uhr erhob sich die Gesellschaft zum gemeinsamen Singen des „Steigerliedes“.

Zum Abschluss präsentierte uns unser Kamerad Peter Pohl mit seiner Trompete, noch einige wohlklingende Melodien und letztendlich das Feierabendlied.

Alle waren zufrieden, dass uns der Bus nach diesem angenehmen Beisammensein wieder sicher und trocken nach Nordhausen beförderte.

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Festumzug zum Rolandsfest

Im zeitigen Frühjahr haben wir beschlossen, als Bergmannsverein beim diesjährigen Rolandsfest präsent zu sein, dies wurde auch rechtzeitig bekannt gegeben. Nach unserer Satzung, treten wir unter anderem für die Erhaltung und Förderung des bergmännischen Brauchtums in unserer Region ein.

Da erscheint doch die Teilnahme unseres Vereins an so einer Veranstaltung als gesetzt? Aber die Realität sah anders aus, die Anzahl der eingegangenen Rückmeldungen waren kärglich.

Es ist verständlich, dass mit zunehmenden Altersdurchschnitt, solche großen Märsche eher schwer fallen.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass sich im Laufe des Zuges noch einige Bergkameradinnen und Bergkameraden in den Zug eingereiht haben und einen Teil der Strecke mit uns gemeinsam gelaufen sind. (Übrigens diese Teilnehmer gehörten alle der Altersgruppe Ü75-85 an!)

So haben wir uns letztendlich doch noch an der Tribüne recht ordentlich präsentieren können.

An dieser Stelle möchte ich mich persönlich bei allen Vereinsmitgliedern bedanken, die trotz der Hitze am Festumzug mitgewirkt haben.

Glückauf!

Detlef Katzmann

1. Vorsitzender